Verschlusszeit

In der  Serie “Verschlusszeit” geht es um das Phänomen des permanenten Fotografierens und Fotografiertwerdens.

Im Teil 1 mit dem Titel „Auf der Suche nach der fotografierten Zeit“ werden private Fotos zum Einstieg für das unverstellte Erinnern genutzt. Mit den Zeichnungen versuche ich, der Verführung der Fotos als Vorlage zum reinen Wiedererkennen zu widerstehen (wie z. B. „Das war 1968 in Italien…“) und der erlebten Wirklichkeit nachzuspüren.

Teil 2 beschäftigt sich mit den „Obscuren Fotografen“, die immer und überall ein Foto machen – und zeigt ganz nebenbei, wie sich die Fotoapparate und die Haltung der Fotografen beim Fotografieren verändert haben.

Im dritten Teil („Bitte recht freundlich“) treffen Fotografierte und Fotografen aufeinander, in einem Farbraum, der verbindet und doch gleichzeitig eine spürbare Distanz zwischen Raum und Zeit schafft.

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Zeichnung, Druckgrafik, Malerei und Installationen